Person

Name
Tuteur, Paul
Geburt
28.07.1881 in Kaiserslautern
Tod
03.12.1952 in Kaiserslautern
Wohnort
Kaiserslautern
Beruf
Rechtsanwalt
Partei/Organisation
Funktion
Religion/Weltanschauung
jüdisch

Haft

Schutzhaft in Neustadt
18.03.1933 bis 12.04.1933
Schutzhaft (insgesamt)
ab 17.03.1933
Zimmer/Zelle
Krankenhausaufenthalt
Verbleib
verschubt nach LG Zweibrücken

Quellen

Landesarchiv Speyer
J1 1704; J1 1719; J1 1912; J6 12663; J7 71; J7 900-901; J7 2424; J8 939-941; J8 949-951; J8 6155; J20 811; J20 3668; J71 428-429; J72 332; J73 308; J73 316; J73 743; J73 1181; J73 743; L241 Z3402 216
Landesarchiv Speyer
R19 2685 (Opfer des Faschismus)
Zeitung
Landauer Anzeiger vom 18.03.1933
Zeitung
Pfälzische Presse vom 17.03.1933

Dokumente

Fotos
Dateien
Presse
vorh.

Weiteres

Seit 1908 Rechtsanwalt in Kaiserslautern. An seiner "Schutzhaft" war maßgeblich Dr. Hamann (Rechtsanwalt in Kaiserslautern und zeitweise komm. Bürgermeister von Neustadt) beteiligt. Dieser drohte ihm auch immer wieder mit Dachau, dass er seine Anwaltschaft nieder legen sollte.

In der Reichspogromnacht wurde er misshandelt. Seine Kinder gelangten daraufhin mit der Hilfe des belgischen Roten Kreuzes nach Brüssel. Paul Tuteur und seine Frau gelang 1939 die Emigration nach England. Alle Versuche, die Kinder nach England zu holen, scheiterten. Karola und Klaus wurden in Auschwitz ermordet.


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